Red Hand Day Aktion: Gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen

Am ‚Red Hand Day‘ machen wir als Kinderkommission des Deutschen Bundestages auf alle Kinder und Jugendliche, die Soldat*innen sind, aufmerksam und fordern, dass Kinder und Jugendliche nicht im Krieg eingesetzt werden dürfen. Weltweit werden etwa 250.000 Jungen und Mädchen dazu gezwungen, als bewaffnete Kämpfer*innen in Kriegen mitzumachen.

„Mit dem ‚Red Hand Day‘ wird seit mehr als 20 Jahren jährlich weltweit am 12. Februar gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten mit den roten Handabdrücken protestiert. Die rote Hand – das zentrale Zeichen der Aktion – steht für den entschiedenen Widerstand gegen jede Form der Zwangseinbindung von Minderjährigen, informierte die Kiko. Mit der Aktion will die Kiko ein klares Zeichen setzen, dass der Missbrauch von Kindern als Soldaten eine der schwerwiegendsten Verletzungen ihrer Rechte darstellt.“ 
bundestag.de

Die rote Hand ist dabei das zentrale Zeichen der Aktion, die daran erinnert, dass Kinderrechte universell gelten. Kinder gehören geschützt und nicht in den bewaffneten Konflikt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kiko-Sekretariats sowie junge Freiwillige trugen an mehreren Tischen Interessierten die Fingerfarbe auf die Hand auf und bedruckten weiße Papierbögen, auf die die Teilnehmer zuvor ihre persönliche Botschaft schreiben konnten.

Nyke Slawik beteiligte sich an der Aktion und schrieb:
„Spielzeuge statt Waffen: Lasst Kinder Kinder sein.“