Der diesjährige Dyke*March war wieder eine beeindruckende Demonstration für Sichtbarkeit und Empowerment von lesbischen, queeren, trans und nicht-binären Personen unter dem Motto „Disobedient Dykes – Widerstand gegen Rechts“.
Gemeinsam sind wir am Roncalli-Platz gestartet und knapp 4 Kilometer durch die Stadt gezogen. Der Kölner Dyke*March ist explizit eine transinkludierende Bewegung für alle, die sich gegen patriarchale und cis-heteronormative Strukturen stellen, die Minderheiten aufgrund ihres Körpers oder ihrer Identität ausgrenzen. Der Dyke*March setzt so auch ein Zeichen gegen Diskriminierung innerhalb der queeren Community, aber vor allem gegen den Rechtsruck, Rassismus, Ableismus, Antisemitismus und jede Form von Queerfeindlichkeit und Transfeindlichkeit.
Die Reden könnt ihr hier nachlesen.
Insgesamt haben rund 8000 Dykes* und Allies teilgenommen. Gemeinsam mit meinen grünen Kolleg*innen aus dem EU-Parlament und Bundestag, dem Landtag, dem Kölner AK Queer, der Kölner Ratsfraktion und den Ortsvereinen und Mitarbeitenden sind wir in diesem Jahr als Amazonen kostümiert mitgelaufen.
Vor dem Dyke*March fand in diesem Jahr schon zum 19. Mal der Lesben*Empfang der Grünen statt. Unter dem Motto „Harte Zeiten – wir halten zusammen!“ hatten Lesben* die Gelegenheit, sich bei dieser öffentlichen Veranstaltung im Consilium im Kölner Rathaus auszutauschen, zu vernetzen und gegenseitig Mut zu machen. Der Empfang hat sich insbesondere an Lesben in all ihrer Vielfalt gerichtet: an cis, trans, nicht-binäre und interLesben, sowie an bi+ und queere Frauen.
Neben Terry Reintke, Ko-Vorsitzende der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament, Ulle Schauws (MdB) und vielen meiner lieben Kolleginnen in der Kölner Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik durfte ich auch kurz ein paar Worte an alle Teilnehmerinnen und Gäste richten. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von dem FLINTA*Chor Nebula.
Fotos: Leo Draeger





















