Erhaltet den Jugendmigrationsdienst (JMD) in Köln!

Der Jugendmigrationsdienst Köln steht vor massiven Einschnitten. Neun Mitarbeitende, die über 600 junge Menschen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte begleiten, sollen ihre Stelle verlieren. Grund dafür ist das laufende Insolvenzverfahren der IB West gGmbH in NRW. Damit würden 37 % aller JMD-Stellen in Köln wegfallen. Das wäre ein Verlust, den die anderen Träger nicht auffangen könnten. Es droht eine massive Unterversorgung.

Gemeinsam mit den Kölner Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge und Sven Lehmann (alle Bündnis 90/Die Grünen), Sanae Abdi, Prof. Dr. Karl Lauterbach und Dr. Rolf Mützenich (alle SPD), Lea Reisner (Die Linke) appelliere ich eindringlich an die Verantwortlichen, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Fortsetzung der wertvollen Beratungs- und Integrationsarbeit Jugendmigrationsdienstes (JMD) der IB West gGmbH in Köln zu gewährleisten.

Ich setze ich mich für den Erhalt dieser wichtigen Stellen ein

Weswegen wir einen gemeinsamen Brief an Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im zuständigen Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), geschrieben haben. Ziel des Schreibens ist es, die drohende Streichung der Stellen des JMD zu verhindern. Hintergrund ist das laufende Insolvenzverfahren des Trägers und die damit einhergehende Entscheidung, rund 30 Vollzeitstellen in Nordrhein-Westfalen abzubauen. In Köln sollen 9 Mitarbeitende ihre Arbeit verlieren, die derzeit 5,1 Vollzeitstellen besetzen.

Denn wer Integration ernst meint, darf die Fachkräfte nicht im Stich lassen, die täglich zuhören, beraten und Perspektiven schaffen.

Diese Mitarbeitenden leisten Tag für Tag herausragende Arbeit, um jungen Menschen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte zu unterstützen und ihre Integration zu ermöglichen. Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Köln brauchen wir engagierte Fachkräfte, die beraten, helfen, zuhören, verstehen und junge Menschen auf ihrem Weg begleiten. Die Mitarbeitenden sind unverzichtbar für diese jungen Menschen und für unsere vielfältige Gesellschaft. Was wir jetzt brauchen, ist eine schnelle und pragmatische Lösung, um den Jugendmigrationsdienst in Köln uneingeschränkt fortzuführen. Mehrere erfahrene Träger in Köln haben ihre Bereitschaft signalisiert, die Fachkräfte und Aufgaben des IB West zu übernehmen. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben. Dafür benötigen wir die Unterstützung aus dem Bundesministerium.

Wir fordern: Eine schnelle und pragmatische Lösung, damit der JMD Köln in voller Stärke weiterarbeiten kann! Andere Träger könnten die Fachkräfte übernehmen. So würden alle Mitarbeiter*innen weiter arbeiten können und junge Menschen nicht im Stich gelassen werden.

So könnt ihr helfen: Unterschreibt diese Petition